Elefantenbeobachtung auf dem Sambesi mit Tusk & Mane Safaris
Liebe Afrika-Freunde,
I bless the rains down in Africa. Das Lied „Africa“, das die Gruppe Toto 1982 herausbrachte, wurde ein Riesenhit. Und diese Zeile aus dem Refrain passt so gut zur aktuellen Lage: Regen bringt Segen. Es ist Glück im Unglück, dass die Länder im Süden und Osten Afrikas gerade reichliche Regenfälle hatten, dass die Natur sich in Sattgrün zeigt, dass die Tiere versorgt sind, sich vermehren können. Aus Uganda, aus Kenia und aus dem südlichen Afrika erreichen uns gute Nachrichten und beeindruckende Bilder.

Beeindruckt hat uns auch die Geschichte von Shadreck, einem Safari-Guide, der die Zeit ohne Touristen als Bauer überbrückt. Uns selbst fällt es immer schwerer, das Fernweh zu  ertragen. Es muss wieder etwas zum Freuen im Kalender stehen. Davon erzählt Svenja in ihrem Video.

Viel Vergnügen beim Lesen und Schauen wünscht

Marco Penzel
 
Schimpansen-Kind in Uganda © Foto: Dr. Christian Becker
Affen mit Rabatt
 
„Schau mir in die Augen, Kleines!“, scheint dieser junge Schimpanse zu sagen. Den Fotografen hat’s gefreut, die Nationalparkverwaltung auch. Jeder Besuch bei den Schimpansen und auch bei den Gorillas bringt Geld in die Kassen. Dringend benötigtes Geld für den Natur- und Tierschutz in Uganda, einem der letzten Refugien für Menschenaffen. In guten Jahren sind die teuren Permits, die man für das Gorilla- oder Schimpansen-Tracking vorab kaufen muss, immer begehrt und knapp. Nun bleiben die Touristen aus, aber die Ranger und Parkangestellten müssen trotzdem ihre wichtige Arbeit leisten. Die Regierung von Uganda hat daher schon im vergangenen Jahr die Preise der Permits radikal gesenkt. Und nun hat sie den Zeitraum, in dem die ermäßigten Tarife gelten, bis Ende Juni verlängert.
- Ein Gorilla-Tracking-Permit kostet statt 700 nur 400 US-Dollar
- Ein Schimpansen-Tracking-Permit kostet statt 200 nur 150 US-Dollar.
Auch die strenge Regel, dass Permits nicht erstattbar sind, ist gekippt worden. Sie können den Besuchstermin mehrmals umbuchen. Zudem ist Uganda nach wie vor kein Risikoland. Uganda-Reisende müssen nach Rückkehr nicht in Quarantäne.
Also – auf nach Uganda!
 
Mario Voss auf Safari am Luangwa
Sondertour in Sambia
 
Dieser deutsche Biologe hat sein Herz an Sambias Wildnis verloren. Mario Voss lebt seit über zehn Jahren dort, wo sich andere einmal im Leben einen Safaritraum erfüllen. Seine „Westentasche“ zeigt er mit Begeisterung Reisegästen aus aller Welt. Für diesen Oktober konnten wir ihn für eine Sonderreise gewinnen. Kommen Sie mit auf eine deutschsprachig geführte Flugsafari in einer kleinen Gruppe zu Sambias besten Wildbeobachtungs-Hotspots: nach South Luangwa und an den Lower Zambezi. Pirschfahrten am Tag und in der Nacht, geführte Buschwanderungen, Bootstouren und Kanufahrten sorgen für abwechslungsreiche Safaris. Wenn Sie auf dem Aussichtsdeck Ihrer Lodge sitzen und Ihr Blick über die herrlichen Flusslandschaften schweift, werden Kopf und Herz frei, und Sie lassen alle Mühsal der vergangenen Monate hinter sich.
 
Jetzt Vorfreude buchen
 
Elefanten-Familie im Amboseli Nationalpark © Foto: Svenja Penzel
Babyboom in Amboseli
 
Die Nationalparks im südlichen und östlichen Afrika hatten bisher Glück. Trotz fehlender Touristen (und deren Eintrittsgeldern) geht es dem Tierbestand gut. Das ist einerseits privaten Spenden und engagierten Wildschutzorganisationen zu verdanken, andererseits auch der tatkräftigen Unterstützung von Lodge-Betreibern in den Parks. Ein weiterer Glücksfall ist der gute Regen, der in den vergangenen Wochen und Monaten gefallen ist. Selten waren Namibia und Botswana so grün. Die Tiere haben genug Deckung und Futter. Die Victoria-Fälle ergießen sich in ihrer ganzen Pracht auf voller Breite in die enge Schlucht (und kaum einer sieht’s).
Und auch aus Ostafrika kommen gute Nachrichten. Der Elefantenbestand in Amboseli hat ein Rekordjahr erlebt. Ergiebige Regenfälle sorgten hier dafür, dass 226 Elefantenbabys zur Welt kamen. In einem durchschnittlichen Jahr sind es sonst zwischen 50 und 100. Und kein einziger Elefant fiel der Wilderei zum Opfer. Die großen Elefantenherden, die vor dem mächtigen Kilimanjaro durch die Savanne ziehen, werden mit der jetzt beginnenden neuen Regenzeit nochmal größer. Übrigens: die Aussichten, den höchsten Berg Afrikas ohne Wolken zu sehen und die begehrten Postkartenfotos zu schießen, sind in der Regenzeit am besten.
Amboseli und Kenias ganze Vielfalt
 
Safari-Guide als Farmer © Foto: Sunway Safaris
Salat statt Safari
 
Was machen eigentlich all die Guides, die Reiseleiter, die Fahrer, die zurzeit keine Beschäftigung im Tourismus haben? Nun, Not macht erfinderisch, und das gilt in Afrika umso mehr. Eine Geschichte voller Tatkraft und Optimismus liefert uns Shadreck Ncube, ein Guide unserer Partnerfirma Sunway Safaris. Er stammt aus Victoria Falls in Simbabwe. Wie so viele andere Guides ohne Einkommen ist er zunächst in seine Heimat zu seiner Familie zurückgekehrt. Diese besitzt ein Stück Land. Shadreck wusste wenig über Ackerbau, aber innerhalb kurzer Zeit lernte er, was für den Anbau von Salat und Tomaten nötig ist. Seine Pflanzen wachsen und gedeihen. Er verkauft sie auf dem Markt von Victoria Falls und unterstützt damit die Menschen in den Dörfern der Umgebung. Es ist ein ungewohntes Bild, Shadreck am traditionellen Pflug über sein Feld gehen zu sehen, ihn, der sonst am Steuer eines großen roten Safari-Trucks sitzt. Aber so hält er die Krise aus. Bis der Tourismus wieder Fahrt aufnimmt, kann er sich und die Seinen selbst versorgen.
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DAS WETTER
 
Frosch im Okavango-Delta © Foto: Marco Penzel | Outback Africa
Eine der besten Regenzeiten der vergangenen Jahre ist im südlichen Afrika Geschichte. Fast überall zwischen Malawi-See und Kapstadt haben sich die Regenwolken verzogen, es stehen heitere Tage und Wochen bevor. Noch führen die Flüsse viel Wasser, auch im sonst trockenen Hinterland gibt es noch viele Wasserstellen, die erst nach und nach austrocknen werden.
Dagegen hat im Osten Afrikas, in Kenia, Tansania und Uganda die große Regenzeit gerade erst begonnen. Bis Mai können die „long rains“ anhalten. Das bedeutet nicht durchgehend schlechtes Wetter. Üblich sind eher kürzere, heftige Gewitterschauer, nach denen sich die Sonne wieder durch das Wolkenmeer kämpft. Die Landschaft ist jetzt üppig und grün. Das Vieh der Bauern und die wilden Tiere in der Savanne finden überall gutes Futter.
 
Vorhersage für Dienstag,
den 6. April 2021


Maun, Botswana: heiter, 33°C
Etosha NP, Namibia: heiter, 33°C
Victoria Falls, Simbabwe: sonnig, 32°C
S. Luangwa NP, Sambia: heiter, 31°C
Monkey Bay, Malawi: heiter, 29°C
Nairobi, Kenia: Gewitter, 24°C
Sansibar, Tansania: Gewitter, 29°C
Entebbe, Uganda: Gewitter, 24°C
Vilankulos, Mosambik: heiter, 29°C
Port Louis, Mauritius: Schauer, 31°C
Krüger NP, Südafrika: heiter, 28°C
Kapstadt, Südafrika: heiter, 24°C
Bad Elster, Deutschland: Schnee, 1°C
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Svenjas Zeug
 
Was sonst noch geschah – nicht immer nur in Afrika.
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Kalender-Gedanken

Auf Arbeit hatte ich gleich Anfang Januar die Kalender 2020 von allen Büro-Wänden genommen und mit Schwung in die große Papiermülltonne geworfen. Zu Hause hing unser alter Kalender noch bis Anfang März in der Küche. Warum der Wechsel ein Kraftakt für mich war und welche Pläne wir für den August schmieden, erfahren Sie heute im Video - einfach hier klicken.
 
Herzliche Grüße sendet Ihre
 
© Fotos in diesem Newsletter: Tusk & Mane Safaris, Dr. Christian Becker, Voss DMC, Svenja Penzel, Sunway Safaris.
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Svenja Penzel, Marco Penzel
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