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Liebe Afrika-Freunde,
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wenn die Tage bei uns kürzer, kälter und ungemütlicher werden (heute blieb zum ersten Mal etwas Schnee liegen), träumen wir uns gern in unsere afrikanischen Zielgebiete. Zum Beispiel in Namibias sonnige Weiten. Dort möchten wir heute eine neue, besondere Reise vorstellen, die ich selbst getestet habe. Unser Kollege René, vielen bekannt als unser Flugbuchungs-Experte, erzählt von seiner Reise nach Sansibar und warum er die Gegend um den Ort Jambiani in Südosten der Insel so mag. In der Wetter-Rubrik dieser Safaripost geht es darum, das (fast) nichts mehr ist, wie es jahrzehntelang war – die klassischen Saisonzeiten sind in Auflösung begriffen. Und last not least erzählt Svenja, wie es dazu kam, dass unsere gemeinsam geplante Reise nach Malawi vor ein paar Wochen ins Wasser fiel.
Viel Spaß bei der Lektüre dieser Safaripost!
Marco Penzel
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Abenteuer mit Stil in Namibia
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Namibia-Reisen gibt es wie Sand am Meer, in jedem Reisebüro und sogar im Online-Angebot von Supermarktketten, wo man sich stets fragt, warum der Preis da so niedrig ist. Aber im Grunde ist es ja klar: große Gruppen, große Fahrzeuge, große Lodges und wenig Inklusivleistungen.
Unsere neue Reise zielt genau auf das Gegenteil. Zu jedem Termin können maximal sieben Gäste mitfahren. Die Unterkünfte sind klein und fein, in besonders schöner Lage. Mit dem komfortablen Allradwagen erkunden Sie nicht nur die klassischen Highlights, sondern auch private Reservate mit Tierbesuch abends am Wasserloch. Da eine Safari mit dem Guide steht und fällt, kommen hier besonders qualifizierte, kompetente einheimische Reiseleiter zum Einsatz. Träumen Sie sich schon mal hin: in der Namib-Wüste erwartet Sie ein Federbett direkt unter dem grandiosen Sternenhimmel!
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Mehr als Meer
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Wenn unser Kollege René Schmidt in Afrika unterwegs ist, gehört nicht nur ein Haarschnitt bei einem einheimischen Frisör dazu, sondern immer auch ein Blick hinter die Kulissen. So hat René auf Sansibar nicht einfach Hotels angeschaut, sondern auch deren Hinterland. Zu Fuß und mit dem Fahrrad hat er Dörfer erkundet, mit Einheimischen gesprochen und zugeschaut, wie die Kühe von einem Fußballfeld geführt wurden, damit dort ein Match stattfinden konnte. Sein Tipp zum Schluss könnte die Lösung sein für Reiseinteressenten, die im beliebten Februar eine Safari auf dem Festland mit Sansibar verbinden möchten.
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Das Wetter
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Stehen Sie auch vor der Frage, wann es nächstes Jahr in welches Land gehen soll? In unseren Kundentelefonaten dreht es sich oft um die beste Reisezeit. Mittlerweile ist es echt schwierig, diese Frage zu beantworten. Wir geben heute das Wort an den alten Filmemacher und Luxuscamp-Betreiber Dereck Joubert aus Botswana. Er schreibt ein paar interessante Erkenntnisse zum Thema „The old Seasons are over“ – die klassischen Jahreszeiten gibt es nicht mehr.
„Ein Beispiel: Die berühmte Gnu-Wanderung könnte künftig später in der Maasai Mara ankommen und früher weiterziehen. Das klingt vielleicht negativ, ist aber vielleicht ein Segen. Wir haben dieses Jahr einige Monate in der Mara verbracht und interessante Beobachtungen gemacht. Während der Migrationszeit herrscht dort Massentourismus – völlig außer Kontrolle. Doch außerhalb dieser Saison kehrt Ruhe ein, und die Tierwelt zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Was bleibt, wenn die Gnus weiterziehen? Die kurze Antwort: alles! Wir haben Gepardenjunge beobachtet, die vorsichtig hinter ihrer Mutter herwackeln, und Löwenbabys, die Bäume erklimmen und Unfug treiben. Dramatische Wolken boten fantastische Kulissen, und ein Leopard brachte seine Jungen unter einem unserer Zelte zur Welt. All das geschah ganz ohne ein einziges Gnu in Sicht! In Botswana versammeln sich Elefanten im Oktober und November am Selinda Spillway. Kürzlich jagten Wildhunde einen Leoparden in Duba Plains. In Simbabwe erleben wir Elefantengeburten und außergewöhnliche Tierbeobachtungen bis weit in die einstige Regenzeit hinein.
Die alten Jahreszeiten gehören der Vergangenheit an. Doch die neuen bringen ebenso viel Magie und Abenteuer.“
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Vorhersage für Donnerstag, 21.11.2024
Maun, Botswana: heiter, 38°C
Etosha NP, Namibia: Gewitter, 35°C
Victoria Falls, Simbabwe: heiter, 36°C
South Luangwa NP, Sambia: sonnig, 31°C
Monkey Bay, Malawi: heiter, 31°C
Nairobi, Kenia: Gewitterschauer, 23°C
Sansibar, Tansania: bewölkt, 29°C
Entebbe, Uganda: Gewitter, 23°C
Port Louis, Mauritius: Regen, 29°C
Krüger NP, Südafrika: heiter, 37°C
Kapstadt, Südafrika: bewölkt, 19°C
Bad Elster, Deutschland: Schnee, -1°C
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Svenjas Zeug
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Was sonst noch geschah, nicht immer nur in Afrika.
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„Ein rohes Ei darf darunter nicht kaputtgehen“, sagt die Physiotherapeutin. Ich stehe neben meinem Krankenhausbett, stütze mich auf Gehhilfen und lerne, wie viel ich meinen linken Fuß belasten darf. Wir üben mit einer Waage. Zehn Kilo ist nicht viel. Vorsichtig mache ich die ersten Schritte. Mein linkes Knie wummert. Ich bin frisch operiert.
Zwei Tage vorher, bei uns daheim auf dem Hof. Könnte ich die Zeit nur um diese eine Sekunde zurückdrehen. Ein dummer unachtsamer Schritt, ein Sturz aufs Knie. Danach ist alles instabil, ich kann nicht mehr stehen.
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Was soll jetzt nur aus unserer schönen Malwi-Reise werden? >>weiterlesen>>
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